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USA '00/'01
WashingtonState |
Der (letzte) BerichtDa ich ja in der letzten Zeit (die letzten Monate) nicht wirklich viele Berichte geschrieben habe, dachte ich mir es waere mal Zeit, da ich ja bald zurueck nach Deutschland fliege. Alles in allem war dieses Schuljahr hier in den USA ein super Erlebnis, das zwar nicht jede Minute war was man sich erwuenscht hatte aber es ist etwas, das jeder mal ausprobieren sollte. Da ich nicht alles im Detail aufzaehlen moechte dchte ich mir ich schreib einfach mal, was ich denn so im Grossen und ganzen von meiner Umgebung hier halte. DIE SCHULE: Die ersten Tage in der Schule waren nicht ganz so die einfachsten, da ich ja dioe Lehrer nicht kannte und die Schueler auch erst kennenlernen musste. Ausserdem waren mir die Klassen alle 2 Wochen vorraus, da ich relativ spaet hier drueben angekommen bin. Des weiteren hatte ich auch noch Schwierigkeiten mit dem verstehen der doch etwas anderen Sprache. Nach ein paar Tagen war dann aber alles besser und die Mitschueler stellten sich alle (ich hab noch keine Ausnahme gefunden) als nett und offen heraus. Richtig guite freunde zu machen hat dann allerdings doch ein bisschen gedauert. Nach ein paar Wochen(3 oder 4) musste ich feststellen, dass ich meinen Abschluss (graduation) hier nicht machen kann. Das bedeutete unter anderem, dass ich in der letzten Woche der Schule der einzige war, der morgens in der "Senoir hall" sein Schliessfach geoeffnet hat um die Buecher herauszunehmen. Ausserdem war ich der einzige Schueler in meiner Klasse, die ich erste Stunde habe (alle anderen waren Seniors). Meine Faecher waren alle ziemlich gut gewaehlt nehme ich an. Das hier war mein Stundenplan:
Neben diesen Sachen ist noch ein bisschen mehr an der Schule losgewesen. Ich habe mich dem Mathematik Team angeschlossen, wofuer ich gestern eine Urkunde des Schuldistriktes bekommen habe. Unser Team hat sich ziemlich vor der Schule getroffen und wir haben uns auf verschiedene Wettbewerbe vorbereitet, auf denen wir einige gute Plaetze erreichen konnten. Wir haben uns zwei mal fuer Wettbewerbe qualifiziert, auf denen eine Auswahl von Teams aus ganz Wahington vertreten war. Ausserdem bin ich ein Mitglied des Tennisteams gewesen, das im Gesammten ziemlich gut abgeschnitten hat. Da es seit ca. 7 Jahren das erste Mal war, das ich wieder Tennis gespielt habe konnte ich es leider nicht in die Varsity machen. Es hat aber trotzdem Spass gemacht und als wir (Kerrick und ich) das erste Spiel als Nummer 1 JV gewonnen hatten, haben wir nicht mehgr verloren und gezeigt was wir koennen. COMMUINITY SERVICE: Als Service fuer die Gemeinde bin ich mit Damien (bevor der Tennis Saison) woechentlich nach der Schule rueber zu der Grundschule gefahren. Dort haben wir den Schuelern fuer jeweils eine Stunde geholfen die Hausaufgaben zu machen. Ausserdem haben wir mit ihnen gelernt und wenn Zeit da war Spiele gespielt. Mit Sterling (meinem anderer Bruder) habe ich an einer Webseite fuer die lokale Track Gruppe gearbeitet. Die ich dann waehrend ich suspended war fertigstellen konnte. Ausserdem habe ich ein paar Stunden damit verbracht, den zustaendigen Leuten zu zeigen, wie sie die Ergebnisse der Track Gruppe konvertieren und in die Seite einfuegen koennen. Ein weiteres Projekt (dieses laeuft noch und wir haben seit ein paar Wochen daran gearbeitet) besteht darin, dass wir das alte verrottete Dach von dem Haus einer Familie von Mexico herunternehmen und dann ein neues, das eine Weile halten sollte draufpacken. Dieses Projekt ist ein Projekt der BoyScout Gruppe der LDS (Latter Day Saints) Kirche, der meine Familie angehoert. Diese Arbiet ist das groesste und wohl auch schwerste Projekt. DIE FAMILIE: Meine Familie hier drueben besteht aus vier Bruedern und Brenda und Stan. Von den Bruedern befindet sich der aelteste (Rory) auf seiner Mission in Mexico. Ich habe ihn nie kennengelernt. Damien (18 Jahre) war der jenige mitr dem ich am meisten unternommen habe. Wir haben alles moegliche gemacht und ein paar von den sachen kann man auf meiner Webseite finden. Damien war erst ein bisschen komisch, als ich ankam, da er, wie er mir spaeter erzaehlt hat, den "obercoolen Amerikaner" spielen wollte. Das hat er aber nach ein paar Wochen aufgegeben. Wir sind nun die besten Freunde und er meinte ich sollte hier drueben zur Universitaet gehen, da er wenn ich mit der Schule fertig bin von seiner Mission zurueck kommen sollte. Sterling (16 Jahre) ist so wie ich in Computern interessiert und hat in den ersten Monaten versucht eine Programmiersprache zu lernen. Da ich aber wegen eines JuFo projektes nicht viel Zeit hatte konnte ich ihm nicht viel dabei helfen. Er hat an der Webseite des ConnellTrackClub mitgearbeitet. T.D. (9 Jahre) ist der kleine Bruder der Familie und er spielt sehr gerne Schach und ist auch sehr gut. Er hat mir unter anderem Checkers beigebracht. Ausserdem spielen wir auch manchmal PickleBall und am vor ein paar Monaten haben wir manchmal Tennis gespielt. DIE FREUNDE: Am Anfang war es nicht leicht Freunde zu finden. Aber in der Jugendgruppe der Kirche waren alle moeglichen netten Leute und in der Schule hab ich auch ein paar kennengelernt. Einer meiner besten Freunde hier ist wahrscheinlich Marko, der von Jugoslavien kommt. Er ist hier ca. einen Monat vor mir angekommen. Wir haben zusammen mit Damien alle moeglichen Sachen unternommen, die man auf meiner Webseite finden kann. Ausserdem sind da noch die Germans. Das sind Zwillinge, deren Vater aus Deutschland stammt. Die Familie seines Vaters stammt aus Hildesheim, der Stadt in der ich wohne. Cody und Chris sprechen nicht viel Deutsch aber haben mich manchmal zum Tee eingeladen oder ich bin ruebergekommen um ihren Computer zu reparieren. In der Mathematik gruppe waren auch jede Menge nette Leute, mit denen ich z.B. Wasserski laufen gegangen bin oder zum Kanu fahren. Jetzt wo ich bald nicht mehr hier in den USA bin faellt mir auf, dass ich alle moeglichen Leute hier drueben vermissen werde und ich habe auch schon ein paar Adressen ausgetauscht um in Kontakt zu bleiben. DIE BESTEN/SCHLECHTESTEN ERLEBINSSE: Die nicht so guten:
Die guten:
DANK: Marko und mir ist vor einigen Wochen die Idee gekommen, dass wir zum Ende hin dann doch irgendetwas machen sollten, das zeigt, wie viel wir schaetzen was unsere HostFamilien fuer uns getan habem. In den naechten Tagen (16. Juni oder 19. Juni) werden wir Markos HostFamilie zu uns holen und hier im Haus der Petersons ein richtig grosses Essen vorbereiten, servieren und sagen, wie sehr wir alles schaetzen, was sie fuer uns getan haben.
Das sollte als eine kleine Zusammenfassung genuegen, da ich niemanden langweilen will und noch anderes zu tun habe. Wenn mehr Fragen da sind oder Wissensdurst besteht, was ich hier noch so gemacht habe, dann ist ein bisschen mehr Info auf meiner Webseite zu finden. Viele Gruesse und Danke fuer alles, Jan O. Ringert |